5.

Online-Seminar Partizipatorische Eingewöhnung

Phase 5 – Sich in der Kita wohlfühlen

5. Phase: Sich in der Einrichtung wohlfühlen

Wenn das Kind mor­gens freu­dig bei der Tages­pfle­ge, in der Krip­pe oder Kita ankommt, auf die Begrü­ßung der päd­ago­gi­schen Fach­kraft ein­geht, sich aktiv an Inter­ak­tio­nen betei­ligt und sich bei­spiels­wei­se einer Sache wid­met, dann signa­li­siert es deut­lich: „Ich bin ange­kom­men und füh­le mich wohl.“ Erst jetzt wird es rele­vant, über die ers­te Tren­nung nach­zu­den­ken. Wei­te­re Kri­te­ri­en, die als Anhalts­punk­te für die Tren­nung dien­lich sein kön­nen, sind das eigen­stän­di­ge Erkun­den der Umwelt – auch ohne die Bezugs­per­son –, der Aus­druck von posi­ti­ven Gefüh­len und Lust, respon­si­ves Ver­hal­ten, Kom­mu­ni­ka­ti­on mit der Fach­kraft und ande­ren Kin­dern sowie ziel­ge­rich­te­te Akti­vi­tä­ten und Koope­ra­ti­on bei Pfle­ge­si­tua­tio­nen mit der Fach­kraft. Das Beob­ach­ten die­ser Aspek­te zeigt der päd­ago­gi­schen Fach­kraft, dass das Kind Ver­trau­en auf­ge­baut hat und sich wohl­fühlt. Dem­entspre­chen­de Signa­le des Kin­des gel­ten als Grund­vor­aus­set­zung für die Tren­nung.